TRANSIT - DIE LETZTEN TAGE IN FREIHEIT

Eine wahre Geschichte

Band 3 der Serie "Stationen"

Ein junger Mann lehnt mit dem Rücken an der Toilettentür eines völlig überfüllten indischen Nachtzugs. Vor vier Wochen lag er noch im Koma. Jetzt sind auch noch sein Pass, sein Geld und fast alles, was er besitzt, verschwunden.

Nicht gerade das ideale Ende einer Weltreise.

Als Bernhard Christoph Lichtinger schließlich nach Deutschland zurückkehrt, besitzt er kaum mehr als die Kleidung am Leib. Dummerweise wartet dort auch die Bundeswehr auf ihn. Nach mehr als einem Jahr unterwegs flüchtet er nach West-Berlin, wo er noch einmal bei null beginnt. Eine kleine Altbauwohnung. Ein neuer Job. Neue Freunde.

Langsam, fast schon verdächtig, beginnt das Leben wieder normal auszusehen. Dann erzählt ihm ein Arbeitskollege beim Mittagessen eine völlig verrückte Geschichte. Zunächst klingt sie wie einer seiner üblichen Scherze.

Es wäre vermutlich besser gewesen, wenn es einer geblieben wäre.

Stattdessen lässt der Gedanke Christoph nicht mehr los. Aus einer beiläufigen Bemerkung wird eine Möglichkeit, aus der Möglichkeit ein Plan – und dieser Plan wird sein Leben für immer verändern.

Transit – Die letzten Tage der Freiheit ist der dritte Band der autobiografischen Buchreihe STATIONEN.

Mit Selbstironie, trockenem und schwarzem Humor erzählt Bernhard Christoph Lichtinger eine wahre Geschichte über Neuanfänge, Freiheit, Freundschaft, Fernweh – und über jene Entscheidungen, die vollkommen vernünftig erscheinen. Bis zu dem Moment, in dem sie es nicht mehr tun.

Die Reise führt von den überfüllten Nachtzügen Indiens über Nepal bis ins West-Berlin der achtziger Jahre, wo schon die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung an ein aussichtsloses Abenteuer grenzt. Dazu kommen Werkstätten, Hinterhöfe, skurrile Menschen, ein bekiffter Gorilla, die Staatssicherheit im Auto und eine Idee, die so unwahrscheinlich klingt, dass sie eigentlich gar nicht funktionieren dürfte.

Was sie natürlich erst richtig interessant macht.

Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit, Zufälle und Entscheidungen – erzählt mit jener Sorte schwarzen Humors, bei der man manchmal noch lachen muss, obwohl es eigentlich längst nichts mehr zu lachen gibt.

Und über eine Transitstrecke durch die DDR, die eigentlich nichts weiter sein sollte als der Weg nach Hause.

War sie nicht.

Bernhard Christoph Lichtinger schreibt aus gelebter Erfahrung – aus Brüchen, Umwegen, Neuanfängen und Begegnungen, die nicht ausgeschmückt werden müssen. Seine Geschichten entstehen dort, wo das echte Leben seine Spuren hinterlässt.

Falls du noch keinen Band aus der Serie STATIONEN gelesen hast, kannst du mit einem der folgenden Bücher beginnen. Jeder Band erzählt eine eigenständige Geschichte und kann unabhängig gelesen werden. Doch erst in der richtigen Reihenfolge gelesen, entfalten alle Bände gemeinsam eine viel größere Geschichte.

Band 1: WAS SIE SAH – EINE WAHRE GESCHICHTE 

Band 2: DER MANN MIT DEM KRÜCKSTOCK

Band 3: TRANSIT – DIE LETZTEN TAGE IN FREIHEIT

Band 4: AUFBRUCH INS UNGEWISSE

Band 5: IM TIGERKÄFG – ISOLATIONSHAFT IM KELLER VON RUMMELSBURG

Band 6: FREITAG DER 13. (IN BEARBEITUNG)

Scroll to Top