NICHTS BLEIBT FÜR IMMER

Buch 2: 🍭 Frag nicht nach Zucker

🌏 In diesem Band liest du wahre Abenteuer aus Australien, Indien und West-Berlin – rau, überraschend, gefährlich und manchmal so verrückt, dass man sie nicht erfinden könnte. 

Nachdem Chris von seiner großen Liebe Suzanne verlassen wird, bleibt ihm nur ein Ausweg, um seinen Kopf wieder frei zu bekommen: Er zieht los, um neue Eindrücke zu gewinnen.
12.000 Kilometer per Anhalter – von Perth → Port Augusta → Sydney → Cairns → Cape Tribulation.
Hitze, Highway, Outback. Freiheit pur 🏜️.
Und tatsächlich: Es geht ihm besser. Viel besser.

Doch diese Freiheit hat ihren Preis.
Zu Silvester in Cape Tribulation küsst Chris eine Berlinerin im Pool 💦 – doch nur Minuten später steht ein schrankhoher Mann vor ihm und brüllt, er werde ihn umbringen. Chris duckt sich unter seiner Faust hindurch, stößt ihn ins Wasser … aber der Frieden hält nicht lange.

Später, beim entspannten Schachspiel ♟️, trifft ihn ein brutaler Faustschlag völlig überraschend ins Gesicht.
Blackout.
Als er wieder zu sich kommt: eine aufgeplatzte Lippe, eine geschwollene Gesichtshälfte – und auf einem Auge absolute Dunkelheit.

Einige Tage später zurück in Cairns versucht Chris, auf einem Tauchboot anzuheuern, muss jedoch warten, bis die Schwellungen abgeklungen sind.
Dann folgen zwei Wochen Great Barrier Reef 🤿 – jeden Tag ein neues Wunder.
Doch sein Visum läuft ab, das Geld wird knapp.
Aufgeben? Keine Option.

Während eines Telefonats mit seiner Mutter 📞 erfährt Chris, dass sein Bruder Ralf mal wieder in Indien ist – und sofort erinnert er sich daran, dass Ralf seit Jahren Haschisch nach Europa schmuggelt.
Ein gefährlicher Gedanke entsteht:
Ralf finden. Geld verdienen. Weiterkommen.

Chris besitzt noch ein Rückflugticket, steigt aber schon in Neu-Delhi aus ✈️.
In Jaipur findet er Ralf in einem heruntergekommenen Hotel. Gemeinsam ziehen sie weiter:
→ die Fähre nach Goa 🚢
→ zwei schwedische Touristinnen 🇸🇪
→ eine schwere Lebensmittelvergiftung in Kerala 🤒
→ drei Tage Koma
→ direkt weiter Richtung Nepal
→ eine unheimliche Nacht auf einem indischen Bahnhof: klassische Musik 🎼 aus Lautsprechern, kaltes Neonlicht – und ein emotionsloser Mann in Schwarz, der ihnen mechanisch seine Waren zeigt.

Wenig später schlägt das Schicksal erneut zu.
Im Zug wird Chris im Schlaf ausgeraubt:
Tasche weg. Pass weg. Geld weg. Alles weg. 🎒❌

Ralf borgt ihm 300 DM und ein paar Rupien – gerade genug, um sich bis Delhi durchzuschlagen.
In der Deutschen Botschaft liest Chris von der Giftgaskatastrophe von Bhopal 📰, und erinnert sich an den schwarzen Mann.
Zwei Wochen später landet er mit neuem Ausweis wieder in Deutschland.

Doch bleiben kann er nicht.
Nach kurzer Zeit bei seinen Eltern flieht er vor der drohenden Bundeswehrpflicht und erreicht über die verschneite DDR-Transitstrecke per Mitfahrzentrale West-Berlin ❄️🚗.

Dort beginnt ein völlig neuer Abschnitt:
– erste Nächte auf Sofas von Freunden
– eine irrwitzige Wohnungssuche zwischen Schnee, Hoffnung und Berliner Chaos 🏘️
– und wie durch ein Wunder findet er innerhalb von zwei Wochen eine Altbauwohnung in Neukölln
– dazu ein Job an einer CNC-Drehmaschine in Charlottenburg 🛠️

„Nichts bleibt für immer“ ist ein ungefilterter Reisebericht über Pech, Mut, Umwege und unerschrockene Neustarts –
eine wahre Geschichte aus einer Zeit, in der man mit wenig Geld, viel Glück und einer ordentlichen Portion Verrücktheit die halbe Welt bereiste.

📸 Am Ende des Buches findest du passende Fotos.

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