DIE BLASE, IN DER WIR LEBEN - GETRENNTE WIRKLICHKEITEN

Über Wahrnehmung, Kommunikation und was uns Menschen voneinander trennt

Was wäre, wenn du nicht die Welt siehst, sondern nur deine eigene Wahrnehmung? Warum leben wir aneinander vorbei, obwohl wir glauben, einander zu verstehen?

DIE BLASE, IN DER WIR LEBEN beginnt mit einer einfachen Idee: Jeder Mensch lebt gewissermaßen in seiner eigenen Blase.

Diese Blase entsteht aus unseren Erfahrungen, Erinnerungen, emotionalen Prägungen, Erwartungen und unbewussten Mustern. Sie beeinflusst, was wir sehen, was wir übersehen und wie wir das interpretieren, was um uns herum geschieht.

Deshalb können zwei Menschen genau dieselbe Situation erleben und anschließend mit zwei völlig unterschiedlichen Versionen dessen auseinandergehen, was passiert ist.

Beide waren dabei.

Aber beide waren auch in ihrer eigenen Blase.

So entstehen Missverständnisse, Konflikte und jene merkwürdigen Gespräche, in denen zwei Menschen miteinander reden und am Ende beide sicher sind, der andere habe überhaupt nichts verstanden.

Was durchaus daran liegen könnte, dass beide recht haben.

Dieses Buch wirft einen ruhigen, aber präzisen Blick auf die unsichtbaren Blasen, die wir mit uns tragen – und darauf, was geschieht, wenn wir glauben, über dieselbe Wirklichkeit zu sprechen, ohne zu bemerken, dass jeder aus seiner eigenen auf sie blickt.

DIE BLASE, IN DER WIR LEBEN richtet sich an Menschen, die verstehen möchten, warum Kommunikation scheitert, Missverständnisse sich verstärken und selbst vertraute Menschen dieselbe Situation vollkommen unterschiedlich erleben können.

Es geht um Wahrnehmung und emotionale Prägung, Beziehungen und Konflikte, unbewusste Muster und die Frage, wie viel von dem, was wir für Wirklichkeit halten, tatsächlich vor uns liegt – und wie viel davon in uns entsteht.

Dieses Buch ist kein klassischer Ratgeber. Es bietet keine Methode und keine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der sich andere Menschen endlich dazu bringen lassen, die Welt genauso zu sehen wie wir.

Das wäre vermutlich ohnehin ein ziemlich aussichtsloses Projekt.

Stattdessen geht es um Verständnis: für die eigene Wahrnehmung und für die Tatsache, dass andere Menschen dieselbe Welt durch ihre eigene Geschichte betrachten.

Wer diese Zusammenhänge erkennt, verändert nicht sofort die Welt.

Aber vielleicht versteht er besser, warum wir so oft aneinander vorbeileben.

Wir leben nicht in derselben Realität. Wir leben in unterschiedlichen Wahrnehmungen derselben Welt.

Bernhard Christoph Lichtinger schreibt aus gelebter Erfahrung – aus Brüchen, Umwegen, Neuanfängen und Begegnungen, die nicht erfunden werden müssen. Seine Texte entstehen dort, wo das echte Leben Spuren hinterlässt.

Wenn du noch keines der Bücher aus dem Bereich „Ratgeber & Lebensbegleitung“ gelesen hast, kannst du mit einem der folgenden Titel beginnen.

ZWISCHEN TÜR UND LEBEN

REINE LEBENSFREUDE

VERTRAUEN AUF LEISEN PFOTEN

NACH DER TRENNUNG

DIE BLASE, IN DER WIR LEBEN

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