🌀 ANTI-ZYKLISCHES DENKEN
Buch 3: Frag nicht nach Zucker
⭐ Der dunkelste, roheste und ehrlichste Teil der gesamten Trilogie
Kann das gut gehen?
Ein Kilo Haschisch in den Schuhsohlen und dreihundert Gramm Haschöl im Rückenpolster eines Rucksacks – eine Entscheidung, die unscheinbar beginnt und in einem der härtesten DDR-Gefängnisse endet.
Band 3 von „Frag nicht nach Zucker“ ist das düsterste Kapitel der Serie – ein schonungsloser Blick auf Verzweiflung, Widerstand, Mut und das nackte Überleben.
Ein Stück gelebter Zeitgeschichte, brutal, ungeschönt und zutiefst menschlich.
🔥 Wie alles begann – der Moment, der alles kippen lässt
Drei Monate vor der Verhaftung steckt Chris fest.
Seit neun Monaten arbeitet er in West-Berlin: schwere Schichten, kalte Nächte, Überstunden an der CNC-Drehmaschine. Und trotzdem reicht das mühsam ersparte Geld nicht einmal annähernd aus, um seine große Liebe Suzanne in Neuseeland wiederzusehen. 💙
Während Chris kämpft, verdient sein Bruder Ralf in wenigen Wochen durch Haschschmuggel mehr, als Chris in einem ganzen Jahr.
Die Versuchung wird unerträglich.
Dann folgt der fatale Rat eines verwirrten Arbeitskollegen:
„Flieg von Ost-Berlin. Die kontrollieren nicht auf Drogen – die wollen, dass du den Westen vergiftest!“
Absurder Wahnsinn – und doch erschreckend logisch für jemanden, der keinen Ausweg mehr sieht.
Chris vermietet seine Wohnung, kauft ein Billig-Ticket vom Ost-Berliner Flughafen ✈️ und schließt sich einer britischen Traveller-Gruppe an, die tief in den Himalaya reist. In einer versteckten Berghütte kaufen sie reines Haschöl.
Zurück in Pokhara fühlt sich Chris sicher – sicherer, als er jemals sein dürfte. Und dort macht er den zweiten, entscheidenden Fehler: Er kauft zusätzlich ein ganzes Kilo Haschisch.
Ein Schritt, der ihm später das Genick bricht.
Er glaubt, vorbereitet zu sein. Clever. Unauffällig.
Er könnte sich nicht mehr täuschen.
🚨 Der Absturz – Verhaftung, Verhöre, Isolation
Sobald die Maschine wieder in Ost-Berlin aufsetzt, bricht seine Welt zusammen:
🚨 Verhaftung
🚨 Verhöre
🚨 Isolation
Im Polizeigefängnis Keibelstraße übersteht er schlaflose Nächte und psychischen Druck.
Nach dem Urteil wird er in das berüchtigte DDR-Gefängnis Rummelsburg verlegt – ein gnadenloses Arbeitslager mit eigener Spirale aus Gewalt, Angst und Macht.
💥 Drinnen in Rummelsburg – die Hölle hinter Mauern
Hunger. Gewalt. Demütigungen.
Und jederzeit die Gefahr, verraten zu werden.
Chris muss sich behaupten zwischen
• Schlägern und Zelltyrannen
• Narzissten und Sadisten
• Pädophilen und Psychopathen
• heimtückischen Stasi-Informanten
• Wärtern, die jeden Widerstand brutal bestrafen
Als er sich weigert, mit der Stasi zu kooperieren, folgt die Vergeltung sofort:
Er wird in einen anderen Trakt verlegt und zur gefährlichsten Arbeit im Lager gezwungen – Asbestdeckel montieren in einer giftigen, staubverhangenen Werkstatt. ⚠️
Chris verweigert die Arbeit.
Die Strafe trifft ihn gnadenlos: vier Wochen Dunkelheit, Hunger, Kälte, Stille im Kellerloch.
Seine zweite Einzelhaft.
Sein Körper bricht – doch sein Wille nicht.
🔓 Die unerwartete Wendung
Dann, mitten in der dritten Woche, lösen sich die Riegel.
Für einen Moment glaubt Chris, man bringe ihn zur Arbeit – oder in ein noch schlimmeres Loch.
Doch ein Mitgefangener flüstert die Wahrheit:
„Wir werden abgeschoben.“
Zwischen Angst, Erschöpfung und ungläubiger Hoffnung wird Chris in den berüchtigten Grotewohl-Express verfrachtet, an westdeutsche Behörden übergeben –
und genau ein Jahr nach seiner Verhaftung, ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., kehrt seine Freiheit zurück. ✨
⭐ Band 3 – unerbittlich, dunkel, echt
Ein Zeugnis menschlicher Verletzlichkeit – und unerschütterlicher Stärke.
Der intensivste, härteste und zugleich wichtigste Teil der gesamten Trilogie.
AM ENDE DES BUCHES FINDEST DU DAZUGEHÖRIGE PHOTOS.